TECHNISCHE INFORMATIONEN - KONTAKTKORROSION

KONTAKTKORROSION

Bei der Wahl des KOENIG EXPANDER® Dichtstopfens ist zu berücksichtigen, dass der Werkstoff des Dichtstopfens und jener des Werkstückes unterschiedliche elektrische Potentialspannungen aufweisen. Die dadurch vorhandene Potentialspannungsdifferenz verursacht bei Anwesenheit eines elektrisch leitenden Mediums (z. B. 5%-ige wässrige Natriumchloridlösung) eine Kontaktkorrosion. Das unedlere Metall bzw. dessen Oberflächenschutz wird zur Anode und zum edleren Metall, der Kathode übertragen. Die Korrosionsgeschwindigkeit bzw. Stromdichte wird durch die Flächenanteile bzw. Volumenanteile von Anode/Kathode bestimmt.

EINFLUSS DER KONTAKTKORROSION
Die untenstehende Richtwerttabelle zeigt das Kontaktkorrosionsverhalten des KOENIG EXPANDER® Dichtstopfens in den gebräuchlichsten Einbauwerkstoffen unter Berücksichtigung der Flächenanteile der beiden Metalle, welche die Korrosionsgeschwindigkeit beeinflussen.

Empfehlung zur Verhinderung der Kontaktkorrosion

• Einbaukombinationen mit keinem (neutralem) oder kleinem Potentialunterschied wählen.
• Korrosionsmindernde Konstruktion, d.h. möglichst Ablagerungen von Flüssigkeiten an der Aussenseite des KOENIG EXPANDER®
Werkstücks vermeiden.
• Durch geeigneten Oberflächenschutz lässt sich der Korrosionsangriff weitgehend verhindern.

Salzsprühtests nach DIN EN ISO 9227 können durchgeführt werden. 

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Branchen

Unsere Komponenten haben sich in den unterschiedlichsten Branchen und Anwendungen bewährt, unter anderem in den Bereichen Transport, Fluidtechnik, Präzisionstechnik und Mikrohydraulik.